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Kategorie: Verschiedenes aus dem Weltall
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Geburt eines Sterns

Unsere Sonne war, wie alle andere Sterne auch, vor über fünf Milliarden Jahren nur eine Ansammlung von Gas und Staub. Die sogenannte Gravitationskraft (oder "Schwerkraft") sorgte dafür, dass diese Ansammlung sich über Jahrmillionen zu einer Gaswolke verdichtete. Je dichter die Wolke ist, desto heisser ist es in ihrem Inneren. Die Gasteilchen stossen immer heftiger, und auch immer häufiger aneinander. Es wird heisser und heisser. Schliesslich ist es so heiss, das die Teilchen miteinander verschmelzen, und ein Stern entsteht.

Kleine Sterne leben viel länger

Ein Stern besteht vor allem aus Wasserstoff- und Heliumteilchen. Im Inneren verschmelzen jeweils zwei Wasserstoffteilchen miteinander. Man nennt das Kernfusion. Dabei entsteht ein Helium-Teilchen, und viel Energie. Die Energie in vorm von Licht und Hitze wird in den dunklen, kalten Weltraum gestrahlt. Langsam verliert der Stern seine Energie.
Je grösser der Stern ist, desto mehr Energie verbraucht er, und desto kürzer sein Leben. Die Formel für den Energieverbrauch eines Sterns (im Vergleich zur Sonne) lautet:

Die Zahl, um wie viel der Stern grösser oder kleiner ist als unsere Sonne, mal 3.

Wenn also ein Stern zweimal so gross ist wie unsere Sonne, verbraucht er nicht etwa nur zweimal soviel Energie wie unsere Sonne, sondern gleich achtmal (2 mal 2 mal 2 - 2x2=4 4x2=8)

Ein Stern, der dreimal so gross ist wie die Sonne, verbraucht 27-mal (3 mal 3 mal 3)mehr Energie, usw.

Ein langes Ende

Bis das Licht eines Sterns bei uns angekommen ist, braucht es sehr lange, da die Sterne sehr weit von uns entfernt sind. Je weiter ein Stern von uns entfernt ist, desto länger scheint er für uns. Wenn nämlich der Stern, weit weg, erlöscht, sind die Strahlen die er eben noch abgestrahlt hat, immer noch auf dem Weg zu uns. Je näher der Stern aber ist, desto schneller ist das Licht hier angekommen, desto weniger lange strahlt auch der Stern.
Es sind also viele der Sterne, die wir am Nachthimmel sehen, längst tot. Nur merken wir das nicht, da das Licht eben immernoch auf dem Weg ist.